Schulimkerei

Unsere Schulimkerei:

Seit 2012 gibt es Bienen bei uns an der Paul-Gerhardt-Schule. 2 Völker auf einem Lehrbienenstand bereiten uns große Freude. Sie heißen „Schöne Aussicht“ und „Paulchen“. Die Namen haben sie von den Kindern der Schule erhalten.

Die Bienen stehend angrenzend an das Schulgelände, mit Ausflugmöglichkeiten auf angrenzende Felder und auf den wunderschönen „Truppi“ (gemeint ist der Truppenübungsplatz der Bundeswehr). Dort gibt es auch unsere Streuobstwiese, die wir als Bienenweide angepflanzt haben. Stehen die Apfelbäume in Blüte, fliegen die Bienchen Pollen und Nektar nach Hause in ihren Stock.

Zur Schulimkerei gehört eine Komplettausstattung an Imkeranzügen für eine Schulklasse, eine eingerichtete Honigküche und weitere Verarbeitungsmaterialien.

Im Unterricht lernen die Kinder viel über unsere fleißigen Bienen. In einer Werkstatt greifen wir das Leben im Stock auf, befassen uns mit den verschiedenen Bienenarten im Stock und gehen den Fragen der Kinder nach. Am Bienenstand wird dann gestaunt, beobachtet und geforscht. Im Herbst ziehen wir mit den Kindern eigene Kerzen aus dem Wachs oder stellen Bienenknete her. Der Honig eignet sich natürlich grundsätzlich am besten zum Naschen oder für das gesunde Frühstück in den Klassen.

Wir arbeiten mit den Kindertagesstätten am Ort zusammen, die uns regelmäßig am Bienenstand besuchen.

 

Warum wir eine Schulimkerei betreiben:

  • Bienen leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und Schutz unserer vielfältigen Natur und damit auch für unsere Lebensqualität.
  • Dort, wo es Bienen gibt, belebt sich die Vielfalt und Schönheit der Natur, Nahrungsquellen für Tier und Mensch bleiben erhalten und werden durch den Fleiß der Bienen stetig erneuert. Für alle Lebewesen ist dies ein unverzichtbarer Wirkkreislauf.
  • Was wir kennen, schützen wir auch: Was braucht die Biene, um gesund zu leben? – das lernen die Kinder altersgerecht aufbereitet im Unterricht kennen, beschaffen sich dazu selbst Informationen, besuchen Ausstellungen und später können sie es anderen Kindern, beispielsweise im Kindergarten erklären.
  • Durch einen ganzheitlichen Zugang erleben die Kinder den Weg und Prozess der Honiggewinnung.
  • Die komplexen Vorgänge in einem Bienenvolk sind Ausgangspunkt für reichlich Lernmöglichkeiten, wie Sozialstrukturen und Aufgaben im Volk rund durch das Jahr.
  • Auch die Eltern und Lehrer der Schule sind im Boot: Sie helfen beim Aufbau der Imkerei, beim Betrieb und werden in allen Bereichen durch Imker und pädagogisches Personal geschult. Als Multiplikatoren helfen Sie mit, den Wert von Bienen für unsere Umwelt in die Stadt und Gemeinde zu tragen.
  • Das Projekt hat Vorbildcharakter und ist in der Region einmalig.
  • Das Projekt wird unterstützt von der Gemeinde Holzwickede, dem Kreisimkerverein für den Landkreis Unna und dem ortszuständigen Imkerverein, der Naturfördergesellschaft für den Kreis Unna und der Ökologiestation für den Kreis Unna in Bergkamen.