Töpfer-AG

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In der Töpfer AG lernen viele Kinder dieses Material zum ersten Mal kennen und vielleicht auch sogar lieben. Über 7-8 Jahrtausende lässt sich die Töpferei zurückverfolgen. Kein anderes Handwerk verfügt über eine so lange Geschichte.
In einigen Teilen der Erde wird fast noch auf die gleiche Weise getöpfert wie am Anfang. Dieses kalte oft als dreckig empfundene Material lässt sich nach kurzer Zeit des Knetens und Drückens doch recht gut bearbeiten und die Kinder modellieren nach kurzer Kennenlernphase sehr interessante Objekte.

Es entstehen Elfen, Windlichter, Igel, Vasen, Vulkane, Fußballfelder incl. Spieler, Namensschilder etc.

Nachdem die Kunstwerke vollendet sind, müssen sie etwa zwei Wochen trocknen, bevor sie bei 900° im Brennofen gebrannt werden können. Hierbei spricht man von dem Schrühbrand.

Im Anschluss an das Brennen kann dann mit dem Bemalen der Gegenstände begonnen werden. Spezielle Töpferfarben werden angerührt und aufgetupft. Dabei ist die Vorstellungskraft der Kinder gefragt. Die aufgetragenen Tinkturen ändern beim zweiten Brand durch die Hitzeeinwirkung ihre Farben, so wird z.B. aus einer roten Glasur nach dem Brand die Farbe Blattgrün. Mit Spannung wird dann das fertige Kunstwerk erwartet.

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In einem Zeitalter, in dem die Kreativität oft zu Gunsten von Fernsehen und Computer vernachlässigt wird, ist es ganz wichtig, diese durch das individuelle Arbeiten zu fördern.

Die Töpfer-AG wird von Frau Schlüter und Frau Maisinger geleitet.

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